Ragazza che prepara il tè in cucina

Bauformen von Wasserkochern

Im großen und Ganzen unterscheidet man zwei verschiedene Bauarbeiten. Nämlich zwischen Wasserkochern mit verdecktem und Wasserkochern mit freiliegendem Heizelement. Bei den freiliegenden Heizelementen ermöglicht die Heizspirale eine kompakte Gerätebauform. Da die Heizspirale völlig mit Wasser bedeckt sein muss, können keine kleinen Wassermengen erhitzt werden. Es gibt eine geringe Geräuschentwicklung erst am Ende des Aufheizvorgangs in Form eines hörbaren Siedegeräusches. Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, muss der Wasserkocher regelmäßig entkalkt werden, da sich Kalk überwiegend fest an der Heizspirale ablagert und man diese nicht wirklich reinigen kann. Wird der Wasserkocher nicht regelmäßig entkalkt, kann es zu erheblichen Leistungseinbußen oder zum Ausfall der Heizspirale kommen. Bei Geräten mit verdecktem Heizelement ist das Geräteinnere leicht zugänglich. Außerdem ist es optisch meist ansprechend. Durch die vom Heizboden aufsteigenden Siedeblasen entsteht während des Gesamten Erwärmungsvorganges eine erhebliche Lärmentwicklung. Daher verfügen einige dieser Geräte über eine spezielle Betriebart, bei der das Wasser langsamer, dafür aber auch deutlich geräuscharmer erhitzt wird. Bei dieser Geräteart können generell kleine Kalkflocken im erhitzten Wasser entstehen. Diese werden durch die Hitze vom Heizboden selbstreinigend abgesprengt und sammeln sich dann auf dem Geräteboden. Ist die Öffnung des Gerätes groß genug, können diese mit einem Schwall kaltem Wasser ausgespült werden. Eine zusätzliche Reinigung des Wasserkochers mit Entkalker ist meist nicht nötig, da das Geräteinnere ausgewischt werden kann. Ein abnehmbarer Permanentfilter vor dem Ausguss soll verhindern, dass man die Kalkplättchen mit dem Wasser ausgießt. Es ist dann aber eine gesonderte Reinigung des Filters nötig, da die Plättchen sich dann hier besonders sammeln.

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Leistung und Effizienz von Wasserkochern

Die meisten Wasserkocher haben eine Füllmenge zwischen ein und zwei Litern. Elektrische Wasserkessel für den gewerblichen Bereich können auch bis zu vier Liter fassen. Die Heizleistung beträgt zwischen 600 und 3100 Watt. Durch entsprechend kürzere Kochzeiten und weniger Wärmetransport gegenüber langsameren Wasserkochern sind die leistungsstärkeren von Vorteil, da sie im Durchschnitt einen geringeren Energieverbrauch vorweisen können. Die leistungsstärksten Geräte schaffen ist binnen einer Minute etwa einen Liter Wasser bis zum Siedepunkt zu erhitzen.

Weitere Bauformen von Wasserkochern

Bei uns nahezu unbekannt, ist die aus Japan stammende elektrische Kanne. Dieser Wasserkocher hält ständig Wasser bereit, dass eine vorher bestimmte Temperatur hat. Die Heizleistung an und für sich ist zwar geringer als die bei uns handelsüblichen Wasserkochern, dafür benötigt die Kanne aber eine Warmhalteleistung von etwa 50 Watt. Der Verbrauch für den kompletten Tag ähnelt daher dem bei uns gebrauchten Wasserkocher, der eine halbe Stunde in Benutzung ist. Die elektrische Kanne muss zum Ausgießen nicht angehoben werden. Eine Pumpe wird per Knopfdruck aktiviert und das Wasser durch einen Auslass heraus befördert. Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit zu elektrischen Samoware, die in Russland und der Türkei gängig sind. Hier wird das heiße Wasser nicht mit einer Pumpe, sondern über einen Hahn heraus befördert. Bei den Kochendwassergeräten handelt es sich um fest installierte Behälter, die in der Lage sind, das Wasser bis zum Siedepunkt zu erhitzen. Sie haben ein Fassungsvermögen von bis zu fünf Liter. Das Gerät ist sinnvollerweise meist über dem Spülbecken angebracht und an die Wasserleitung angeschlossen. Die benötigte Wassermenge wird über einen Zulaufhahn in den Behälter gefüllt, dann wird das Gerät eingeschaltet. Nach wenigen Minuten hat das Wasser die entsprechende Temperatur erreicht und kann über einen Ablaufhahn in ein dafür vorgesehenes Gerät oder auch direkt in das Spülbecken geleitet werden. Wegen der festen Installation sind diese Geräte sehr teuer. Sie sind allerdings besonders für Kinder nicht so gefährlich, da sie nicht um- und heruntergerissen werden können. Eine weitere Sonderform sind Wasserkocher, die nach dem Durchlauferhitzerprinzip arbeiten. Sie benötigen nur wenige Sekunden, um Wasser in kleinen Mengen zur direkten Befüllung abzugeben. Dafür dauert der Füllvorgang deutlich länger.

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